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Würzburg/Bad Kissingen (POW)

Hocherfreut hat sich Bischof Dr. Franz Jung über die Ernennung Bad Kissingens zur Reihe der „Great Spas of Europe“ durch die UNESCO gezeigt

und der Kurstadt in Unterfranken zu der Auszeichnung gratuliert.

Mit diesem Prädikat ist Bad Kissingen gemeinsam mit zehn weiteren Kurstädten in sieben Ländern auf die Liste des Welterbes aufgenommen worden, die das Phänomen der europäischen Kur auf besondere Art und Weise verkörpern.

 

„Kissingen war seit dem späten Mittelalter eine Amtsstadt unter der Landesherrschaft der Würzburger Bischöfe. Doch vor allem unter der Herrschaft von Fürstbischof Friedrich Karl von Schönborn (1729-1746) gelang der Aufstieg Kissingens zu einem Badeort, der sich bereits damals mit anderen Bädern messen konnte“, sagte der Bischof. Leider sei von dem durch den bischöflichen Baudirektor Balthasar Neumann errichteten Kurhaus und Kurgarten nichts mehr erhalten. Sichtbares Zeichen für diese erste Blüte Kissingens sei jedoch die Obere Saline aus der Zeit um 1770, die den Fürstbischöfen zum Aufenthalt diente, wie auch das architektonische Kleinod der ehemaligen Stadtpfarrkirche Sankt Jakobus aus der gleichen Zeit. „Auf diese erste Blüte Kissingens konnte man dann auf dem Weg zum Weltbad im 19. Jahrhundert aufbauen.“

 

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