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Festgottesdienst zur Errichtung der Pfarreiengemeinschaft Jesus – Quelle des Lebens – Mit ihren unterschiedlichen Gewändern und ihren frohen Gesichtern zeigten die vielen Ministranten, die aus allen Ortschaften der Pfarreiengemeinschaft zum Festgottesdienst gekommen waren, wohl am deutlichsten, wie bunt und lebendig Kirche sein kann, wenn Menschen bisherige Grenzen überschreiten und sich gemeinsam auf den Weg machen.Doch auch durch die Vielzahl an Gottesdienstbesuchern, durch die musikalische Gestaltung und die vielen Beteiligten der Festliturgie wurde diese Lebendigkeit für alle spürbar.

Es dauerte einige Zeit, bis sich der lange Zug aus zahlreichen Ministranten, aus Pfarrgemeinderatsvorsitzenden und Kirchenpflegern, sowie den hauptamtlichen pastoralen Mitarbeiter, Diakonen und Priestern der Pfarreiengemeinschaft  im Chorraum verteilt hatte. So stimtme bereits dieser große Einzug alle Gottesdienstbesucher´stimmig auf die Festlichkeit des Errichtugnsgottesdienstes ein.

In einem Grußwort dankte Dekan Thomas Keßler zu Beginn der Feier allen Helfern, die den Errichtungsprozess der Pfarreiengemeinschaft vorangebracht hatten, vor allem Pfarrgemeinderat Fritz Götz und Kirchenpfleger Peter Kaidel.
Ebenso galt sein Dank auch den Ruhestandspfarrern Georg Hirschbrich und Heinrich Mitka, die der Errichtung der Pfarreiengemeinschaft durch ihr Wirken bereits einen guten Boden bereitet hatten..

In fünf Wasserkrügen brachten anschließend die Pfarrgemeinderatsvorsitzenden und Kirchenpfleger der einzelnen Gemeinden Wasser aus ihren Ortschaften zum Altar und schütteten dieses dann als Zeichen der Zusammengehörigkeit in einen gemeinsamen Krug, bevor Dekan Thomas Keßler das Wasser für die gemeinsame Erneuerung des Taufbündnisses segnete und die Gläubigen mit dem Wasser besprengte.

In seiner Predigt betonte Domvikar Christoph Warmuth, der die Liturgie leitete, die Bedeutung Jesu als Quelle des Lebens und trug allen Gläubigen der Pfarreiengemeinschaft auf diese Quelle auch anderen Menschen zugänglich zu machen. Denn gerade in Zeiten von Wirtschaftskrise und Arbeitsplatzsorge beschäftige die Menschen die Frage nach etwas Bleibendem im eigenen Leben, so dass es eine wichtige Aufgabe sei Jesus als Mittelpunkt und Quelle des Lebens zu verkündigen, so Warmuth um Verlauf seiner Predigt.
Im Bezug auf das Evangelium von Jesus und der samaritanischen Frau am Jakobsbrunnen (Joh 4,5-19) rief Warmuth dazu auf beide Rollen der Geschichte einzunehmen: die Frau, die dürstet und sich nicht einfach abspeisen lassen und Jesus, der den Zugang zum lebsmachenden Wasser ermögliche, so wie auch wir heute Menschen diesen Zugang ermöglichen sollen.
Anschließend überreichte Warmuth den Vertretern der Gemeinden der Pfarreiengemeinschaft die Ernennenungsdekrete von Bischof Dr. Freidhelm Hofmann, dessen Grüße er bereits zuvor übermittelt hatte.

Mit großer Festlichkeit, begleitete von den Klängen der Kantorei Bad Kissingen und der Jakobusbläser feierten die Gläubigen schließlich gemeinsam die Eucharistie.
Bürgermeister Prof. Dr. Dr. Peter Deeg, der die Grüße des erkrankten Oberbürgermeisters Kay Blankenburg überrbrachte, freute sich in seiner Ansprache vor allem über die vielen Ministranten und Ministrantinnen im Gottesdienst und würdigte ihre Bereitschaft so sichtbar zu ihrem Glauben zu stehen. Der neuen Pfarreiengemeinschaft wünschte er alles Gute für die kommende Zeit.
Die Feier endete mit einem Dank von Dekan Thomas Keßler an Domvikar Christoph Warmuth und alle, die zum Gelingen des Festes begetragen hatten.

Bei einem Empfang in den Räumen des Pfarrheimes, an dem viele Kirchenbesucher teilnahmen, fand der Festgottesdienst schließlich seinen Ausklang.
Für unsere neue Pfarreiengemeinschaft hingegen war dieser Tag erst der Startschuss.
Jetzt gilt es mit Leben zu füllen, was auf den Dekreten besiegelt ist, damit diese nicht zu einem toten Papier werden.

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