header

Herzlich willkommen auf der Homepage der Pfarreiengemeinschaft
Jesus - Quelle des Lebens Bad Kissingen


 

Liebe Leserin, lieber Leser,

 

„Herrscht über sie!“

Herrschen – wie geht das? Wahrscheinlich so: Die Herrscher sind oben, an der Spitze der Gesellschaft, haben ein Spitzen-Leben. Der Rest ist irgendwo anders. Ist das überhaupt wichtig, wo? Ist es überhaupt wichtig, wie es denen geht? Das ist eine Möglichkeit, wie man herrschen kann. Da geht es den Oberen super, sie brauchen sich um nichts Gedanken machen und lassen es sich gut gehen. Doch lang hält das in der Regel nicht. Entweder die Unterdrückten wehren sich und stürzen den Herrscher mit Gewalt oder die Ausbeutung geht solang bis nichts mehr bleibt. Erst sterben dann die Untertanen und bald ist auch der Reichtum der Herrschenden aufgebraucht.

Doch Herrschen geht auch anders. Was ist, wenn man Herrschaft nicht als Willkür, sondern als Auftrag versteht? Als eine Verantwortung, die eigenen Untertanen gut zu führen, sodass alle heute und auch in Zukunft gut zusammenleben können? Das ist natürlich schwieriger. Man kann nicht mehr alle ausnutzen, wie man es gerade braucht und muss auch an die Untergebenen denken, nicht nur an sich. Aber nur so kann eine Herrschaft auch zukunftsfähig sein. So kann sie die Untertanen beleben und nicht verzehren.

So kann sie Frucht bringen für alle.

„Seid fruchtbar und vermehrt euch, und füllt die Erde, und macht sie euch untertan; und herrscht über die Fische des Meeres und über die Vögel des Himmels und über alle Tiere, die sich auf der Erde regen!“ (Gen 1,28; Elberfelder Übersetzung).

Gott gibt den Menschen am Ende der Schöpfungsgeschichte diesen Auftrag. Einen Teil haben wir schon erfüllt: Wir bevölkern die Erde.

Viele würden auch sagen, wir herrschen über sie.

Doch ist unsere Herrschaft auch fruchtbar?

Erfüllen wir so, wie wir derzeit mit der Schöpfung umgehen, wirklich unseren Auftrag?

Unsere Erde braucht keine Willkür-Herrscher, sondern Menschen, die ihre Herrschaft als gottgegebene Verantwortung annehmen.

Ihre Seelsorgerin Magdalena Sauter 

 


  Online-Gottesdienst zum Weltmissionssonntag

2021 10 24 Missio online GD

 

 

Unbürokratische Hilfe für Familie S.

Durch Zusammenarbeit zweier sozial tätigen Institutionen konnte die außergewöhnlich starke Belastung der Familie S. etwas abgemildert werden. Die Vorsitzende des KIWI e.V. Würzburg, Frau Ina Schmolke ...

Begrüßung und offizielle Einführung von Pfarrvikar Karl Feser

Im Rahmen eines gemeinsamen Gottesdienstes am Terzenbrunn wurde am 10. Oktober Karl Feser als neuer Pfarrvikar für den Pastoralen Raum herzlich willkommen geheißen ...

Weltmissionssonntag

Sonntag der Weltmission, 24.10.2021 Unter dem Motto „Lasst uns nicht müde werden, das Gute zu tun“ (Gal 6,9) stellt die missio-Aktion zum Sonntag der Weltmission 2021 Projektpartnerinnen und -partner ...

Glosse

„Wie hat's geschmeckt?“

 

Seit anfang Juni war ich auf „Erstkommuniontournee“ durch den Pastoralen Raum. Das letzte Erstkommunionfest war am 25. Juli in Eltingshausen. Coronabedingt und wegen des kleinen Altarraums sind die Kommuionkinder nach und nach zusammen mit ihrer Familie „nach vorne“ zur Kommunion gekommen.

Bei einem Kommunionmädchen waren auch die zwei jüngeren Geschwister dabei. Da gibt es immer diesen sehnsüchtig-traurigen Blick, wenn sie leer ausgehen; zumindest gesegnet werden sie immer.


Als dann die „große Schwester“ zusammen mit den Eltern kommuniziert hatte und das Heilige Brot, den Leib Christi, gegessen hatten, schaute sie ihr jüngerer Bruder an und fragte sie: „Wie hat's geschmeckt?“ Die Antwort kam prombt: „Gut!“

Alle, die ganz nahe dabei waren, konnten uns ein Schmunzeln nicht verkneifen; und ich muss immer noch über diese Szene lächeln.Brot

Dabei ist es ja ganz einfaches Brot, aber anscheinend konnten wir die Kinder doch etwas auf den Geschmack der Liebe Gottes bringen.

Ihr Bruder ist ja auch in ein paar Jahren eingeladen, selber zu testen, wie das schmeckt, bei seiner Erstkommunion.

Wenn es in einem alten Lied heißt „o süße Seelenspeise“, dann darf auch ich vielleicht wieder neu ganz bewusst bei meiner nächsten Kommunion mir die Liebe Jesu wirklich schmecken lassen; und wenn ich durch Gottes Geist selber gewandelt ein genießbarer Mensch bin und als Christ selber zum Brot für andere werde, ja vielleicht bringe ich andere auf den guten Geschmack unseres Gottes und Glaubens. Geschmacklosigkeiten gibt es leider mehr als genug.

 

Gerd Greier, Pfarrer

 

Impuls

­

 

Andachten zum Gedenken
unserer Verstorbenen
an Allerheiligen
1. November 2021

sind in allen Gemeinden
des Pastoralen Raumes
Bad Kissingen
um 17:00 Uhr

⇒nähere Infos