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Herzlich willkommen auf der Homepage der Pfarreiengemeinschaft
Jesus - Quelle des Lebens Bad Kissingen


Liebe Mitchristen,

„Nächstes Jahr wird alles anders, wird alles wieder wie früher - vor Corona!“,so hofften und sagten wir häufig beim letzten Jahreswechsel. Doch dieErwartungen und Hoffnungen, die manch einer im Januar hatte, wurden oft nicht erfüllt. Und wer hätte im Frühsommer gedacht, dass wir uns im Herbst schon wieder bzw. immer noch pandemiebedingt mit großen Beeinträchtigungen im alltäglichen Leben beschäftigen müssen und dass auch im November des zweiten Corona-Jahres niemand weiß, ob und wie wir dieses Jahr Weihnachten feiern können?

Im Pastoralteam planen wir erneut komplett ins Blaue hinein, immer mit dem Hintergedanken, dass es sein kann, dass wir doch wieder vieles absagen müssen.

Ziemlich ernüchternde Gedanken.

Der Satz „Alles anders als erwartet!“ könnte auch als passende Überschrift für die Weihnachtserzählungen dienen.

Es beginnt in der Weihnachtserzählung nach Lukas schon mit Marias Schwangerschaft: Bild: Bernhard Riedl

Wer konnte erwarten, dass Maria den Sohn Gottes gebären wird?

Mich überrascht, wie erstaunlich souverän Maria und Joseph mit dieser Schwangerschaft umgehen. Selbst die Nachricht, dass sie sich kurz vor dem Geburtstermin aufmachen sollen, um zur Volkszählung nach Betlehem zu reisen, scheint die beiden nicht aus der Ruhe zu bringen.

Zumindest wird davon nichts erzählt. Maria und Joseph lassen sich trotz aller Ungewissheiten auf das Wagnis ein und machen sich auf die Reise. Und ich kann mir gut vorstellen, dass weder Maria noch Joseph sich vorher ausmalen konnten, dass der Sohn Gottes in einem Stall auf die Welt kommt.

Sicherlich hatten sie bei ihrer Ankunft in Betlehem die Hoffnung, dort schon noch in irgendeiner Herberge Platz zu finden.

Und auch ein Blick in das Matthäusevangelium zeigt, dass Jesu Geburt die Erwartungen der Menschen nicht erfüllt hat.

 


Liebe Leserinnen und Leser,

im Blick auf die steigenden Corona Zahlen und die insgesamt angespannte Lage weisen auf unsere christliche und moralische Pflicht der Nächstenliebe hin, zum eigenen und zum Schutz der anderen. Deshalb möchten wir nochmal an die Einhaltung der Corona-Regeln sowie zur Vorsicht appellieren.

  • Zwischen Personen, die nicht dem gleichen Hausstand angehören, muss nun generell ein Mindestabstand von 1,5 Metern gewahrt werden, auch wenn Sie geimpft oder genesen sind.

  • Ab dem Betreten des Kircheninnenraums ist eine Maske zu tragen (Kinder ab dem 6. Lebensjahr dürfen eine medizinische, ab Vollendung des 16.Lebensjahres ist eine FFP2-Maske zu tragen, die auch am Platz aufbehalten werden soll.

  • Nach dem Ende des Gottesdienstes verlassen Sie die Kirche bitte reihenweise geordnet unter Einhaltung der Abstandsregeln.

  • Können diese Auflagen nicht erfüllt werden, sehen wir uns vor der Verpflichtung, die Feier von Gottesdiensten für einen gewissen Zeitraum auszusetzen.

Wir weisen Sie heute deutlich auf diese Vorgaben und Bitten hin, weil wir bei Nicht-Einhaltung dieser Regeln und einer Kontrolle hohe Strafen zu erwarten haben. Bleiben wir solidarisch und schützen uns gegenseitig!

 


 

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Glosse

 

„Die haben's nötiger!“

 

Es geht auf Allerheiligen zu. In diesen Tagen sieht man schon viele Menschen auf die Friedhöfe gehen und die Gräber herrichten und schmücken: Blumen und Kerzen als Zeichen der Verbundenheit über den Tod hinaus.
An Allerheiligen kommen wir zusammen um gemeinsam unserer Verstorbenen zu gedenken, für sie zu beten und mit Weihwasser die Gräber zu segnen: „Gott vollende nun an dir, was er in der Taufe begonnen hat!“

Als Kind war e2021 11 glosses ein festes Ritual, jeden Sonntagnachmittag mit meiner Oma auf den Friedhof zu gehen. Sie hatte in einem ehemaligen „Süßstofffläschchen“ Weihwasser hineingefüllt und wir gingen durch jede Reihe. Jedes Grab bekam seinen Spritzer Weihwasser. Und an manchen Gräber sogar mehrere. Als ich meine Oma einmal fragte, warum denn manche Gräber mehr Weihwasser abkriegen als andere, antwortete sie mir: „Die haben's nötiger!“

Da kamen mir schon alle möglichen Gedanken, was denn diese Menschen in ihrem Leben angestellt haben mussten, dass sie besonders viel Weihwasser und einen extra Segen brauchten?
Heute muss ich darüber immer wieder schmunzeln - und meine Oma bekommt auch immer ein bisschen mehr Weihwasser von mir, obwohl sie's nicht nötiger braucht.

Gerd Greier

Impuls

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2021 12 12 Errichtung Past. Raum