header

Herzlich willkommen auf der Homepage der Pfarreiengemeinschaft
Jesus - Quelle des Lebens Bad Kissingen


 

2022 Sternsinger Vido Vorschaubild YouTube

 


Liebe Mitchristen, liebe Leserinnen und Leser,

Weihnachten macht uns eine große Geschichte auf: Gott wurde Mensch. Das ist so groß, das ist so unbegreiflich. Auf einer Weihnachtskarte habe ich einmal die provozierende Überschrift vom „heruntergekommenen Gott“ gelesen. Und in der Tat feiern wir Christen an Weihnachten, dass Gott „herunterkommt“, dass er herabsteigt aus seiner Allmacht und Unberührbarkeit und als Mensch auf die Erde kommt.

Wir feiern einen Skandal: die Geburt eines jüdischen, verfolgten, ehelosen Asylanten, einen vom Himmel heruntergekommenen Sohn Gottes. Was für ein Auftakt ins Christentum!

„Heruntergekommen“ trifft es aber auch: er wird in einem Stall geboren und auch später, in dem weiteren Leben Jesu, solidarisiert er sich mit den Menschen am Rande der Gesellschaft. Seit dieser Menschwerdung sind alle - Juden, Verfolgte, Ehelosen, Asylanten und Zukurzgekommene - besondere Kinder Gottes. Ein Kind hat sie in ihrer Würde rehabilitiert.
Stellen wir fest: Weihnachten ist erst dann, wenn wir solche Menschen als unsere Schwestern und Brüder behandeln: mit Liebe.

Ein Text von Johann Pock kann uns das noch etwas verdeutlichen:

Geboren in einem Viehstall
die Eltern auf Herbergsuche
und dann noch auf der Flucht nach Ägypten:
was für ein Lebenslauf für einen angehenden
König und Gottessohn.

Ganz schön heruntergekommen
ist der Schöpfer der Welt:
herabgestiegen aus der Unberührbarkeit
entflohen den schützenden Reinheitsvorschriften
und priesterlichen Zugangsbeschränkungen.

Und nun ist Gott zu finden
unter den Heruntergekommenen
den Zu-kurz-Gekommenen
den Gefangenen und Verachteten
den Flüchtlingen und Ausgestoßenen

den Kleinen und Schwachen
den Kranken, Trauernden und Einsamen.

Der heruntergekommene Gott
ist jetzt einer von uns.
Der Unberührbare
rührt zu Tränen von Freude und Leid
und ist selbst zu Tränen gerührt.

Das Herunterkommen veränderte zugleich
den Blick Gottes auf den Menschen.
Erste werden Letzte
und Letzte werden Erste sein.
Der Wechsel der Perspektive ist
auf ewig eingeschrieben in die
Herzwunde des Gottessohnes.

Diesem Gott begegne ich
nicht mehr zuerst im Tempel und in Kirchen
sondern in den Höhen und Tiefen des Alltags
in der Stille und im Lärm
und vor allem
im Antlitz meiner Nächsten.

(Johann Pock ist Redaktionsmitglied von feinschwarz.net
und Professor für Pastoraltheologie in Wien)

Ihr Diakon
Christoph Glaser


 

⇒Aktuelle Coronaregeln

 


 

Asylseelsorge Bistum Würzburg

Infos zur Flüchglingshilfe ...

50 Jahre Diakonweihe Axel Mager

Vor 50 Jahren, am 9. Januar 1972, weihte Bischof Josef Stangl Herrn Axel Mager im Würzburger Dom zum ständigen Diakon ...

Sternsinger 2022

„Gesund werden-gesund bleiben. Ein Kinderrecht weltweit.“ So lautet das Motto der Aktion Dreikönigssingen im Jahr 2022. Aufgrund der weiterhin schwierigen Coronalage, der Abstandsregeln und zum ...

Glosse

Es gibt ein Leben nach Weihnachten!“

 

Vielleicht denken Sie sich gerade: „Jetzt ist das zu spät, hätte mich mal jemand eher daran erinnert, dass es ein Leben nach Weihnachten gibt.“

Jetzt wo ich vor lauter Vorbereitungen für das Fest völlig abgehetzt und fix und fertig bin: vom Einkaufen, Plätzchen backen, Geschenke besorgen, Schmücken, Putzen, Weihnachtspost erledigen ...

So sehr wir oft einen guten Anlass brauchen und Weihnachten ist nun mal das Fest der Liebe, da ist es natürlich schön, an viele zu denken und ihnen eine Freude zu machen. Aber freut man sich während des Jahres nicht auch über ein kleines Geschenk, einen lieben Gruß, einen Anruf, einfach mal so, ohne Anlass?

Geschenke_zum_verschenken_mit_Jesuskind.png

 Als Christen dürfen wir durch Weihnachten unser Leben noch einmal in einem ganz anderen und besonderen Licht sehen: Der Himmel ist offen. Was für eine Perspektive wird uns da von Gott durch seine Menschwerdung in Jesus geschenkt!

Und wenn Jesus die Chance bekommt, in mir zu wachsen und groß zu werden, dann gibt es sowas von ein Leben nach und durch Weihnachten!

Auf das Leben
Ihr/euer Pfarrer Gerd Greier

Impuls

­