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Herzlich willkommen auf der Homepage der Pfarreiengemeinschaft
Jesus - Quelle des Lebens Bad Kissingen


 

Geht hinaus in die ganze Welt und verkündet das Evangelium der ganzen Schöpfung!“
(Markus 16,15)

so lesen und hören wir es im Evangelium zu Christi Himmelfahrt: Der  Auftrag ist klar - los geht’s!


Liebe Leserinnen und Leser!

Nach dem Markusevangelium gehen sie tatsächlich los, die von Jesus vor seiner Aufnahme in den Himmel Gesendeten: „Sie aber zogen aus und verkündeten überall….“

Aber nach der Apostelgeschichte gingen sie erstmal wieder zurück in den Abendmahlsaal in Jerusalem, verschlossen Fenster und Türen und fühlten sich verlassen, hilfllos, ratlos.
Wahrscheinlicher war es wirklich so (und es geht in der Bibel nicht um eine genaue Chronologie): Nach dem Tod, der Auferstehung und der Himmelfahrt Jesu war seine Jüngerinnen und Jünger durch den Wind: Trauer, Verlust, Schock, Kämpfen mit Schuld und Versagen, Loslassenmüssen waren sie ratlos, orientierungslos, führungslos, kraftlos.

Irgendwas musste geschehen sein, dass sie dann loszogen und überall das Evangelium verkündeten. Wir feiern es an Pfingsten - das Kommen des Heiligen Geistes - das ist aber kein einmaliges Geschehen und hängt nicht an einem Feiertag (oder zwei): „Der Geist weht, wo er will…!“
„Der Herr stand ihnen bei!“ Jesus nennt den Heiligen Geist u.a. auch den Beistand. Bei-stehen - jemand, der bei mir ist, mir beisteht, mir Halt gibt, wenn ich angst habe oder wanke, wenn ich davonlaufen will oder aufgeben: Das brauche ich, das wünsche ich Dir und mir, Ihnen und Euch:
Das Vertrauen und die Erfahrung: Der Herr steht uns bei!

Beschenkt mit dem Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit hoffe ich auf Verständnis, dass wir noch sehr unterschiedlich öffentliche Gottesdienste feiern (aus verschiedenen Gründen); dass wir keine Prozessionen und Wallfahrten machen; dass weiter-anders-neu geglaubt, gehofft und geliebt wird; dass sich durch Dich und mich, Ihnen und euch das Angesicht der Erde erneuert:
„Sende aus Deinen Geist und erneuere unsere Achtsamkeit. Amen.

Pfarrer Gerd Greier
 

Rosenkranz 003 by Doris Schug pfarrbriefservice

⇒Gebetseinladung Mai 2021 Papst Franziskus

Der Monat *Mai* ist ganz der Gottesmutter geweiht.
*Papst Franziskus organisiert ein Sturmgebet für das Ende der Pandemie*.
*Vom 1. bis 31. Mai 2021 täglich Rosenkranz-Gebet um 18 Uhr!* Laden wir viele dazu ein und verbinden wir uns jeden Tag gemeinsam im Gebet und mit der Gottesmutter und stellen wir uns ganz unter den Schutzmantel Mariens, unsrer Mutter und Königin:



RENOVABIS, das Osteuropa-Hilfswerk der Katholischen Kirche in Deutschland

Christus tröstet die Kinder von Tschernobyl ...

Gottesdienstordnung

Gemeinsame Gottesdienstordnung des künftig Pastoralen Raumes Bad Kissingen ...

Bitt-Tage to go

Wir möchten Sie bei Ihrem Spaziergang durch den Ort und ins Feld dazu einladen, bei jedem Kreuz, an dem Sie vorbeikommen, kurz innezuhalten, zu einem Gebet, einer Bitte oder einfach nur zu einem ...

Glosse

 
 „Das passt gar nicht….!

Sonntagmorgen in Nüdlingen - nach dem schlichten, einfachen und feierlichen Gottesdienst mit der Feier der Erstkommunion von vier Mädchen und zwei Jungs (die anderen feiern dann im Juni) stehen wir noch etwas zusammen (natürlich mit Abstand und Maske) und da erzählt mir eine Mutter, dass ihr Kind vor kurzem gesagt hätte, dass ich als Pfarrer echt nett wäre …, aber was er nicht versteht, dass ich die Kirche so eingerichtet habe - dass passt gar nicht zu mir! 

2021 05 heiliger Sebastian NüdlingenIch musste herzhaft schmunzeln und lachen und könnte alles aufklären: Die Kirche hat jemand anderes so eingerichtet - und es stimmt: manches passt nicht so zu mir! Und mir ist auch wieder neu bewusst geworden, wie manche Bilder und Figuren nicht nur auf Kinder wirken (da stecken Pfeile in Menschen; anderen werden gerade enthauptet; manche schauen sehr ernst, fast böse…).

Gut, dass wir Christen da anders sind, anders schauen und ganz anders miteinander umgehen:

An uns hat Papst Franziskus sicher nicht gedacht, als er mal beklagt hat, dass Christen oft zu griesgrämig und wenig freudig aufträten. Solche Gläubigen zögen manchmal eher ein Gesicht wie «eine in Essig eingelegte Peperoni»,

Gut dass es auch heute glaubwürdige Zeugen der Frohen Botschaft gibt. Ihr seid ein Segen:

Gerd Greier,  Pfarrer im Pastoralen Raum

Impuls

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