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Ein herzliches „Grüß Gott“! Aktuelle Informationen zur aktuellen Lage:

Mai Gottesdienste

Es geht um den Schutz von Leben - das ist für uns als Christen eine der wesentlichen Anliegen und Aufgaben. Rücksicht sollte für uns selbstverständlich sein.

Wir planen weiter, dass wir erstmal nichts planen können…

Wir warten die weitere Entwicklung ab. Alles andere bringt nichts. Schritt für Schritt…

Und wenn es an der Zeit ist, setzen wir uns mit den Gremien, den Gruppen, den Kommunionfamilien, Firmlingen etc. in Verbindung und besprechen gemeinsam, was, wie und wann gehen kann - vielleicht auch ganz anders…

Bis auf Weiteres gibt es erst einmal keine öffentlichen Gottesdienste. Auch keine Taufen, Trauungen, etc. statt. Beerdigungen nur im kleinen Kreis direkt auf dem Friedhof.

Was die evtl. wieder öffentliche Feier von Gottesdiensten angeht, warten wir die weiteren Entscheidungen „von oben“ ab und auch die Schutzmaßnahmen und besprechen dann zeitnah, was das für uns konkret heißt und ob und wie das gehen soll?

(Übrigens: Es gibt Gottesdienste - nicht nur virtuell; sondern auch da, wo zwei oder drei im

Namen Jesu Zuhause zusammenbeten; oder auch alleine beten: „Wer glaubt, ist nie allein!“)

Und sonntags vernetzen wir uns im Gebet Zuhause - dazu läuten weiter um 11:00 alle Glocken. Weiterhin kommen Impulse (über Homepage; Tagespresse (Saalezeitung) etc...)

Unsere Kirchen sind offen.

Was Treffen, Feste, Veranstaltungen, Wallfahrten, Zeltlager, Ausflüge/Pilgerreisen betrifft:

Momentan gibt es keine Sitzungen und Treffen - nur im äußersten Notfall und dann, wenn möglich, via Telefon oder Online-Konferenz.

Vieles Andere wird in diesem Jahr nicht möglich sein oder nur unter Sonderbedingungen. Abgesagt wurde schon für Wallfahrt nach Fridritt (von KG am 1. Mai), die Sternwallfahrt zum Terzenbrunn (25. Mai), sehr wahrscheinlich die Pilgerreise nach Assisi (Ende Juli); das Kinder-Jugendchortreffen des Bistums Würzburg und das Gemeindefest Herz Jesu in KG; ….

Abgesagt sind schon die Prozessionen rund um die Bittage und an Fronleichnam. Vielleicht gibt es auch andere Ideen und Möglichkeiten?!

Wir wollen mit weiter mit „Euch“ und den verschiedenen Menschen und Gruppen in Verbindung bleiben oder auch neu kommen. (Wenn es etwas gibt, dann bitte melden: wir sind via Telefon, Mail etc. erreichbar!). Da gibt es auch schon schöne Ideen und Aktionen und viele Telefonate von vielen….

Vergessen wir die Menschen in den Ländern rund um die Erde nicht, bei denen es wirklich um's Überleben geht (dazu werden auf unseren Hompageseiten demnächst Info's und Möglichkeiten zur Unterstützung erscheinen).

Ein einfach „wieder so wie vorher und weiter so“ wäre in vielen Bereichen nicht sinnvoll, wir sollten diese Zeit nutzen zur Besinnung und ins Gespräch kommen - evtl. sogar ökumenisch - über den eigentlichen Sinn von Kirche und vom Christsein...

 

Seid gut behütet und auf der Hut - ohne Angst - mit dem Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit: Bad Kissingen, 21. April 2020 - Gerd Greier, Pfr.

Vier Tipps für die Corona-Krise von Ignatius von Loyola

In der Krise und angesichts von Angst und Unsicherheit hat der Heilige Ignatius von Loyola über einen flämischen Mitbruder, Pater Nikolaas Sintobin SJ, folgenden Brief geschickt:

 

Liebe Bewohner der Erde,

wie ich sehe, fällt es Euch doch schwer, die richtige Haltung zur Corona-Pandemie zu fin-den. Kein Wunder. Die Wissenschaft hat in den letzten Jahrzehnten so große Fortschritte gemacht, dass Ihr meint, für jedes Problem in kürzester Zeit eine Lösung finden zu können. Jetzt wird überall auf der Welt klar, dass dies eine Illusion ist. Für viele von Euch ist das bestimmt zunächst verwirrend.

Ich selbst hatte über dreißig Jahre mit chronischen Erkrankungen zu kämpfen. Als Generaloberer des sich rasch ausbreitenden Jesuitenordens war ich fünfzehn Jahre lang Tag für Tag mit allen möglichen, auch unvorhersehbaren Problemen konfrontiert. Ich möchte Euch gerne vier Tipps an die Hand geben, um solch eine schwierige Zeit zu überstehen. Sie stammen aus meiner eigenen Erfahrung.

 

1. Leistet gegenüber den Ärzten, den Wissenschaftlern und den zuständigen Behörden während der Pandemie Gehorsam, als ob es Gott selbst wäre. Selbst wenn Ihr nicht mit allen ihren Entscheidungen einverstanden seid oder wenn ihr sie nicht versteht. Habt die Demut zu akzeptieren, dass es besser ist, sich auf ihr Wissen und ihre Erfahrung zu verlas-sen. Das wird Euer Verantwortungsbewusstsein schärfen und Euch so ermöglichen, Euren Beitrag zur Lösung der Krise zu erbringen.

 

2. Vorsicht vor der Angst. Denn die Angst kommt niemals von Gott und führt auch nicht zu Gott. Die Angst will euch immer alle möglichen Gründe aufzeigen, warum Ihr euch fürchten müsstet. Zwar sind die Gründe selbst größtenteils wahr. Einzig und allein, Ihr braucht vor ihnen keine Angst zu haben. Der Herr kümmert sich auch jetzt um euch. Das weiß ich genau aus einer gut informierten himmlischen Quelle. Die Erfahrung hat gezeigt, dass Er gerade schreiben kann, wo irdische Linien krumm aussehen. Traut euch, daran zu glau-ben.

 

3. In Zeiten der Krise ist das Gebet nicht weniger, sondern noch viel mehr wichtig als sonst. Nehmt Euch das Recht, sich Seiner Liebe ganz hinzugeben. Es ist das beste Gegenmittel gegen die Angst.

 

4. Und schließlich vergesst in all dem nicht, zu leben und das Leben zu genießen. Was immer auch geschieht, jede Sekunde, die Euch geschenkt wird, ist ein einzigartiges und wertvolles Geschenk. Daran kann auch das Coronavirus nichts ändern.

Mit Euch beständig im Gebet verbunden,

+ Ignatius im April 2020

 

Quelle: www.jesuiten.org, In: Pfarrbriefservice.de

Ignatius von Loyola (1491-1556) war der wichtigste Mitbegründer und Gestalter der später auch als Jesui-tenorden bezeichneten „Gesellschaft Jesu“ (lateinisch Societas Jesu, SJ). Er wurde 1622 heiliggesprochen. Der wohl bekannteste Jesuit der Gegenwart ist Papst Franziskus

AUSHANGKKApril2020.pdf

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