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Liebe Wegbegleiter*innen,82743956 2746317158741041 5745919068062351360 o

mit diesem Schreiben möchte ich Euch / Sie informieren, dass ich zum 1. Juni den pastoralen Raum Bad Kissingen verlassen und eine Stelle in der Klinikseelsorge im Campus in Bad Neustadt antreten werde.

Da ich vor einigen Jahren die Zusatzausbildung zur Klinikseelsorgerin erworben habe hat mich diese Stelle angesprochen und mich dazu bewogen, mich auf diese zu bewerben. So werde ich ab 1.Juni mit einer halben Stelle im St. Elisabeth-Krankenhaus und mit einer anderen halben Stelle am Campus in Bad Neustadt sein.

Noch ehe ich verschiedene angedachte Projekte umsetzten konnte wurde mit Corona dies alles erst einmal auf Eis gelegt. Das ist schade und es tut mir sehr leid, dass Vieles eben nur angefangen, angerissen, aber nicht zu Ende gebracht werden konnte, ich denke da besonders an die Firmvorbereitung.

Auch die Aufgabe, Ansprechpartnerin für Nüdlingen/Haard zu sein hätte mir mit Sicherheit viel Freude bereitet und vielleicht ist da jetzt doch ein wenig Enttäuschung, dass es anders kommt als gedacht, aber es wird eine Person aus dem pastoralen Raum den Zuständigkeitsbereich übernehmen, das wurde mir vom Leitungsteam bereits zugesprochen.

Seit dem vergangenen Jahr im September, in der Zeit, in der ich in der Hartmannstraße 4 meinen Sitz hatte durfte ich viele gute und wertvolle Erfahrungen machen. Für all die Offenheit und Herzlichkeit in vielfältigen Begegnungen möchte ich mich ganz herzlich bedanken.

An dieser Stelle möchte ich meinen Kollegen*innen der PG Herz Jesu, aber auch allen Kollegen*innen des Pastoralen Raums Bad Kissingen danke sagen für die Unterstützung, die mir entgegengebracht wurde, vor allem Pfarrer Gerd Greier für ein menschliches, verständnisvolles Miteinander. Mit einem „halben Bein“ bleibe ich ja noch durch das Eli-Krankenhaus mit dem Team und Bad Kissingen verbunden, das ist ganz tröstlich.

Ich wünsche Gottes Segen für alle, die mich in diesem Jahr begleitet haben und für den Pastoralen Raum Bad Kissingen für die Zukunft ein gutes Gelingen.

Eure Heike Waldvogel Abschied_Heike_Mai_2020.pdf

Heike Waldvogel

Vor dem Hauptportal von Herz-Jesu Bad Kissingen

Vor der Kirche

Man könnte meinen:

Kirche ist am Ende

Musik abgedreht

Gottesdienste storniert

Seelsorge außer Kraft gesetzt

Glaubensgemeinschaft annulliert

Gemeindeleben nicht mehr existent

kirchliches Leben aufgekündigt

So ist es nicht. Es geschieht so viel in unserer Gemeinde.

Telefongespräche

Menschen anhören

Trost spenden

Mut zusprechen

Tipps geben

Hilfe vermitteln

Impulse schreiben

Andachten aufnehmen

 

Und Sie möchten wir bitten, diese Wand mit uns

bunt zu gestalten

 

Vor dem Hauptportal unserer Herz-Jesu-Kirche

finden Sie einen Korb vor, in den Sie gerne

mutmachende Gedanken, Bilder, Geschehnisse,

Begebenheiten, Geschichten, Gedichte legen
können, um damit anderen Menschen
Freude zu bereiten oder Kraft zu geben.

 

Haben Sie schon jetzt ganz herzlichen Dank dafür.

 

Ein Beispiel:

Beten zu Hause? - Eine ermutigende Erzählung aus dem 11. Jahrhundert: In Ägypten ließ der muslimische Herrscher Kalif Al-Hakim für neun Jahre alle Kirchen schließen. Eines Tages ging er in den Straßen der Christen spazieren. Aus jedem Haus hörte er die Christen beten und Gott loben. Da befahl er: "Öffnet die Kirchen wieder und lasst die Christen beten, wie sie wollen. Ich wollte in jeder Straße die Kirche schließen, doch nun musste ich feststellen, dass ich eine Kirche in jedem Haus eröffnet habe."

Man_könnte_meinenpdf.pdf

Am 14. Mai ist ja der Gedenktag der Hl. Corona – Papst Franziskus hat ihn zum Tag des Gebetes ausgerufen.

Hl. Corona

Bild Titel: Altarbild der Pfarrkirche St. Corona am Wechsel, Niederösterreich; Urheber: Wolfgang Glock, Bild Rückseite: Santa Corona, Master of the Palazzo Venezia Madonna, www.smk.dk

V.i.S.d.P.: Sr. Dr. Theresis Mende OP, Institut für Neuevangelisierung, 86140 Augsburg

Deshalb hier eine

Novene

Was ist eine Novene?

Unter einer Novene versteht man nach dem Vorbild der Urkirche ein Gebet, das man 9 Tage hindurch täglich verrichtet. Eine Novene ist ein sehr intensives Gebet.

Dabei sollen nicht nur die wenigen Minuten des gesprochenen Gebets geheiligt sein, sondern die ganze Zeit dieser 9 Tage soll unter dem Anliegen stehen, um das man bittet.

Man versucht, diese Tage mit Umkehr und innerer Ausrichtung auf Gott zu gestalten, die Sünde besonders zu meiden. Vielleicht ist es sinnvoll in dieser Zeit einmal ein klei-nes Opfer zu bringen oder eine Kerze anzu-zünden verbunden mit einem Gebet oder auf das ein oder andere zu verzichten. Das gibt unserem Gebet Kraft und Festigkeit!

auf die Fürsprache der Heiligen Corona

um die Befreiung von Krankheit und Not

in der Bedrohung durch das Corona-Virus.

Corona-Novene_final.pdf

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Herr erbarme Dich!

Christus erbarme Dich!

Herr erbarme Dich!

Heilige Maria, Mutter Gottes – bitte für uns!

Heilige Maria, Du Heil der Kranken – bitte für uns!

Heilige Corona – bitte für uns!

Heilige Corona, Schutzpatronin gegen Seuchen, wir bitten Dich:

Für alle, die am Corona-Virus erkrankt sind – bitte für sie.

Für die Ärzte und das Pflegepersonal – bitte für sie.

Für alle, die sich gegen die Ausbreitung einsetzen – bitte für sie.

Für alle, die in Quarantäne sein müssen – bitte für sie.

Für alle, die sich Sorgen machen und Angst haben – bitte für sie.

Für alle, die verstorben sind – bitte für sie.

Um die Entwicklung eines Gegenmittels – tritt für uns ein.

Um die Eindämmung der Krankheit – tritt für uns ein.

Um Weisheit und Besonnenheit bei Entscheidungen – tritt für uns ein.

Lasset uns beten:

Allmächtiger Gott, Du vergibst deinem Volk die Sünden und heilst alle sei-ne Gebrechen, du hast uns deinen geliebten Sohn gesandt, dass er unsere Krankheiten trage:

Wir bitten dich in dieser Zeit der Epidemie und Not, blicke voll Erbarmen auf uns und gedenke deiner Liebe und Güte, die du zu allen Zeiten Deinem Volk gezeigt hast.

Nimm unser Gebet und Opfer an und erhöre uns auf die Fürsprache Deiner heiligen Märtyrerin Corona. Wende diese Krankheit von uns ab; lass dieje-nigen, die davon betroffen sind, wieder gesund werden; beschütze die, welche durch deine Güte bisher bewahrt geblieben sind, und lass die Plage nicht weiter um sich greifen.

Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn. Amen.

Vater Unser.

Gegrüßet seist du Maria.

Ehre sei dem Vater.

Unter Deinen Schutz und Schirm fliehen wir, o heilige Gottesgebärerin. Verschmähe nicht unser Gebet in unseren Nöten, sondern erlöse uns jederzeit von allen Gefahren. O Du glorwürdige und gebenedeite Jungfrau, unsere Frau, unsere Mittlerin, unsere Fürsprecherin, versöhne uns mit Deinem Sohne, empfiehl uns Deinem Sohne, stelle uns vor Deinem Sohne. Amen.

Stoßgebet für den Tag:

Tag 1: Herr, nimm uns die Angst und schenke uns Vertrauen auf Dich.

Tag 2: Herr, lehre uns ein verantwortliches Umgehen mit den Anderen.

Tag 3: Herr, schenke allen Verantwortlichen in Politik, Gesellschaft und Kirche Weisheit und Besonnenheit.

Tag 4: Herr, sei allen nahe, die in Quarantäne sein müssen und sich einsam

fühlen.

Tag 5: Herr, schenke allen Helfern im medizinischen Dienst deine Kraft, Mut

und Zuversicht.

Tag 6: Herr, lehre uns die Dankbarkeit für das Leben und Deinen Frieden.

Tag 7: Herr, tröste alle, die durch die Krise erheblichen Schaden erleiden.

Tag 8: Herr, stärke alle, die leiden müssen, und nimm von uns die Plage der Epidemie.

Tag 9: Herr, nimm alle bei Dir auf, die gestorben sind. Gebet in der Corona-Krise

Herr, wir bringen Dir alle Erkrankten und bitten um Trost und Heilung.

Sei den Leidenden nahe, besonders den Sterbenden.

Bitte tröste jene, die jetzt trauern.

Schenke den Ärzten und Forschern Weisheit und Energie.

Den Politikern und Mitarbeitern der Gesundheitsämter Besonnenheit.

Wir beten für alle, die in Panik sind.

Um Frieden inmitten des Sturms, um klare Sicht.

Wir beten für alle, die großen materiellen Schaden haben oder befürchten.

Guter Gott, wir bringen Dir alle, die in Quarantäne sein müssen,

sich einsam fühlen, niemanden umarmen können. Berühre Du die Herzen mit Deiner Sanftheit.

Und ja, wir beten, dass diese Epidemie abschwillt, dass die Zahlen zurückgehen, dass Normalität wieder einkehren kann.

Mach uns dankbar für jeden Tag in Gesundheit.

Lass uns nie vergessen, dass das Leben ein Geschenk ist.

Dass wir irgendwann sterben müssen und nicht alles kontrollieren können.

Dass Du allein ewig bist. Wir vertrauen Dir. Amen.

(von Johannes Hartl, Gebetshaus Augsburg)

Die heilige Corona

Die heilige Corona wird in der katholischen Kirche als Märtyrerin verehrt. Sie lebte um 160 nach Christus im heutigen Ägypten zur Zeit der Christenverfolgung. Als ihr Mann als Christ überführt wurde, stand sie ihm treu zur Seite und spendete ihm Trost und Zuversicht. Auch sich selbst blieb sie treu. Für ihr Bekenntnis zu Christus erlitt sie den Märtyrertod: zwischen zwei heruntergezogenen Palmen gebunden wurde sie zerrissen, als ihre Verfolger diese nach oben schnellen ließen.

Ihr Gedenktag ist der 14. Mai. Im Aachener Marienstift befinden sich Reliquien der Heiligen. Die heilige Corona wird seit frühester Zeit besonders verehrt, sie gilt als Schutzpatronin gegen Krankheiten und Seuchen. Mit dieser Novene stellen wir uns in diese Tradition und erbitten ihre Fürsprache und Gottes Schutz vor Krankheit und Tod.

Ein ganz besonderer Gruß zum Muttertag

kommt aus Hausen / Kleinbrach

einfach den Link anklicken

https://youtu.be/Axh1lSWuD_M

Dankeschön Rosen

Minis, Kinder ... senden und Pfarrvikar Michael Schmitt fügt zusammen.

Eine tolle Aktion ... es lohnt sich das Video zu schauen.

Mitmenschen‏‎ also etwas GUTES tun ...

Die Werke der Barmherzigkeit (Gl 29, 3)

Das Evangelium (Jesus) gibt auf die Frage, wie Menschen Christus begegnen können, die Antwort: " Was ihr für einen meiner geringsten Schwestern oder Brüder getan habt, das habt ihr mir getan." (Mt 25,40).

Und auch ein Gebot der Kirche ist es: Steh der Kirche in ihren Erfordernissen bei!

Wir sollen durch Mittun und materielle Unterstützung den Auftrag des Volkes Gottes mittragen.

https://www.katholischekirchebadkissingen.de/aktuelles/mitmensch-sein

20200508 213958

Wort zum 5.Ostersonntag 10.Mai 2020 (Muttertag)

Strelizie Schmitt Westerngrund

Evangelium: Johannes 14, 1- 12

Lesung: 1 Petr. 2, 4-9

Ich hätte, ich wäre … ICH HABE !

Liebe Schwestern, liebe Brüder, liebe Leserinnen und Leser, heute an diesem Sonntag, der auch Muttertag ist,möchte ich mit Ihnen ein paar Gedanken gehen. Viele hätten um den 1. Mai gefeiert, doch die aktuelle Zeit ließ dies nicht zu, deshalb ich hätte, ja vieles findet nicht statt und das ist traurig, doch „Ich habe!“ denn Jesus sagt „Euer Herz lasse sich nicht verwirren“.

Es geht den meisten von uns noch gut, wem nicht, dem wünsche ich gute Besserung. Wir haben ein Dach über dem Kopf, genug zu trinken und zu essen unser Gesundheitssystem klappt noch. Wir dürfen nach draußen, z.B. war dies in Italien und Spanien längere Zeit verboten. Ja, wir haben in diesem ganzen Dilemma noch Glück und deshalb möchte ich den Blick auf unsere Erde richten, denn sie ist absolut systemrelevant. Bin ich systemrelevant ? Viele werden hier mit nein bewertet und die es sind, müssen viel für uns tun, sie sind lebendige Steine im Bau der Welt (vgl. 1 Petr. 2,5)

Alfred Delp: "Die Welt ist Gottes so voll. Aus allen Poren der Dinge quillt er gleichsam uns entgegen." Mutter Erde, unsere Mitwelt ist uns anvertraut, deshalb können wir gemeinsam einen Weg aus dieser Krise finden. Wenn wir alle so gut es geht miteinander den Weg gehen, dann gibt es eine Lösung und wir dürfen unsere Welt, es gibt aktuell nur diese EINE nicht vergessen! Aus der Krise müssen wir auch lernen mit allem, auch vor allem der Erde, Gut umzugehen. Zum Schutze der Umwelt und der Gesundheit der Menschen.

Deshalb liebe Schwestern und Brüder, liebe Leserinnen und Leser, ein Gebet für unsere Erde, dass schon 2015 geschrieben wurde:

„Allmächtiger Gott, der du in der Weite des Alls gegenwärtig bist
und im kleinsten deiner Geschöpfe, der du alles, was existiert,
mit deiner Zärtlichkeit umschließt, gieße uns die Kraft deiner Liebe ein, damit wir das Leben und die Schönheit hüten.

Überflute uns mit Frieden, damit wir als Brüder und Schwestern leben und niemandem schaden. Gott der Armen, hilf uns, die Verlassenen und Vergessenen dieser Erde, die so wertvoll sind in deinen Augen, zu retten.

Heile unser Leben, damit wir Beschützer der Welt sind und nicht Räuber, damit wir Schönheit säen und nicht Verseuchung und Zerstörung.

Rühre die Herzen derer an, die nur Gewinn suchen auf Kosten der Armen und der Erde.

Lehre uns, den Wert von allen Dingen zu entdecken und voll Bewunderung zu betrachten; zu erkennen, dass wir zutiefst verbunden sind mit allen Geschöpfen auf unserem Weg zu deinem unendlichen Licht.

Danke, dass du alle Tage bei uns bist. Ermutige uns bitte in unserem Kampf für Gerechtigkeit, Liebe und Frieden.“

PAPST FRANZISKUS (zum Abschluss seiner Enzyklika "Laudato si" Mai 2015 )

Danke an alle Mütter für das Geschenk des Lebens !

Noch ein Tipp die Wasserinitiative Viva con Agua ist eine gute Organisation.

Priester Michael Schmitt, Bad Kissingen

Links zu den Videos ...

Video zum Impuls

https://youtu.be/XO10RwqNGp8

Video II.

einfach den Link anklicken

https://www.youtube.com/watch?v=_v1C-76DIgw

Schöne Andacht zu "Maria" aus Reiterswiesen,

Kapelle

einfach mal reinschauen.

https://youtu.be/m8eyljYH6yc

Segen zum Mitnehmen ! 

Liebe Schwestern und Brüder, liebe Kinder und Jugendliche,

durch die Anregung und Idee von zwei netten Kolleginnen gibt es an verschiedenen Orten in der PG eine tolle Aktion !

Segen zum mitnehmen

Eine bunten und freudige Aktion, vielleicht flogen ja weitere Orte.

Gerne mal schauen ob bei der Kirche, Kindergarten, Friedhof etwas zu finden ist.

Bleibt behütet und gesund!

 

 

 

 

 

Liebe Schwestern und Brüder, 

am Samstag teilte ich schon den Gemeindeforen der PG etwas mit ...

Abschied.pdf

und heute veröffentlichte das POW die Info ...

https://pow.bistum-wuerzburg.de/aktuelle-meldungen/detailansicht/ansicht/michael-schmitt-wird-pfarrer-von-frammersbach/

Abschieds Info

Wort zum 4. Sonntag der Osterzeit von Markus Waite, Pastoralreferent

Kath. Pfarreiengemeinschaft "Sieben Sterne im Hammelburger Land"

Wie die Krise das Danken lehrt

Wir sollten die Situation nutzen, um über unseren Umgang mit Krankheit nachzudenken!
Liebe Christen und Christinnen, das habe ich am Beginn der „Corona-Krise“ in der Zeitung gelesen: in einem Interview mit Kathrin Krimm, der Leitenden Psychologin am Bezirkskrankenhaus Lohr. Natürlich erleben wir gerade einen Extremfall von Krankheit. Völlig anders, als wenn sich ein Einzelner wegen einer schweren Erkältung krank schreiben lässt und deshalb nicht zur Arbeit gehen kann. Aber jede Krankheit zwingt uns, unseren Tagesablauf zu verändern, abzuwägen: Was ist jetzt so wichtig, dass ich es tun muss? Und was kann ich lassen oder zumindest verschieben? 

In der Erzählung von der Heilung eines Kranken in der Bibel fragt ihn Jesus: „Willst du gesund werden?“ Und der Kranke antwortet: „Ich habe keinen Menschen!“ (Johannes 5, 1-16)

Da geht es den meisten von uns – Gott sei Dank – anders! „Gott sei Dank“ sage ich, sagen wir. Aber sind wir tatsächlich dankbar dafür, dass jemand für uns da ist? Dass auch in der Krise andere für mich denken und organisieren, für mich und uns sorgen? Und sagen wir auch, dass wir dankbar sind?

Die Psychologin Kathrin Krimm sagte in ihrem Zeitungs-Interview weiter: „Ich empfinde es gerade als ein sehr positives Zeichen, wie Menschen sich gegenseitig unterstützen und sich solidarisieren. Eine Krise lässt uns als Gemeinschaft zusammenrücken.“ Das ist doch ein guter Grund, dankbar zu sein!

In einer anderen biblischen Heilungserzählung kann ein Blinder wieder sehen (Joh 9,1 - 41). Vielleicht hilft uns die Corona-Krise ja auch!? Nämlich dabei, wieder mehr und besser zu sehen. Dazu nochmal die Psychologin: „Für Vieles, was wir als selbstverständlich ansehen, können wir dankbar sein: Wir haben ein sehr gutes medizinisches Versorgungs-System ...“ Und dann erwähnt sie noch ein paar andere Dinge, die eine Zeit lang zwar nicht zur Verfügung stehen, aber sonst immer: „Wir können Konzerte besuchen, haben offene Grenzen; und alles, was wir brauchen, ist verfügbar. Wir dürfen sehr dankbar sein, in einem solchen System zu leben!“ Ich ergänze noch eine Erfahrung von manchen Spaziergängen in den letzten Wochen: Auch unsere Landschaft hier im Saaletal und die Natur, die wieder mit Macht erwacht ist, machen mich dankbar!

Wenn uns das alles bewusst wird, ist das ein bisschen so, wie wenn ein Blinder wieder sehen kann: Er nimmt das Licht neu und ganz anders wahr, er weiß es zu schätzen. Vielleicht hilft mir das Virus dabei, das „Licht“ meiner Welt etwas mehr zu schätzen: das Licht meiner Umgebung, das Licht meiner Kontakte und Beziehungen und das Licht meines persönlichen Lebens mit seinen Möglichkeiten. Das wünsche ich uns allen!
Und ich danke Ihnen, dass Sie meinen Beitrag gelesen haben!     Als PDF Wort_zum_4._Sonntag_2020.pdf

Markus Waite, Pastoralreferent in Hammelburg  

WortZumSonntag WaiteMarkus Foto 2020

Den Monat Mai lieben viele Christen ... deshalb

Maria Mai

Kommt Christen ...

https://youtu.be/TMxpiAkAlts

https://youtu.be/IeUTFGS1SCI

Maria, Maienkönigin

https://www.youtube.com/watch?v=RUX1N9pzZNU

Ave Maria ... aus Troubadour 

https://youtu.be/XytoJ1yypV4

Und eine Maiandacht:

https://youtu.be/UAyRolQbr6s

 

 

Ein etwas anderer WETTERSEGEN:

Segen wollen wir erbitten gegen Ungewitter und Hagel, für Regen und Sonnenschein, gegen Frost und gegen alles, was uns schaden mag, wie es Brauch ist seit alter Zeit.

 

Segen wollen wir erbitten für die Kranken vor allem und für die Alten.

 

Gottes Segen begleite alle, die Zuhause bleiben müssen, die unter Einsamkeit leiden, die gerne wieder Besuch bekommen würden oder andere besuchen möchten.

 

Gottes Schutz für alle, die raus müssen, die für uns arbeiten, die andere versorgen und pflegen, die sich Gedanken machen, wie sie - anders - für Menschen dasein können.

 

Den Segen wollen wir sprechen gegen die Gewitter in den Familien und gegen das eisige Schweigen zwischen Menschen.

 

Um ein gutes Klima wollen wir bitten für alle, die zusammen wohnen.

 

Und bitten wollen wir, dass uns die abendliche Wetterkarte nicht wichtiger ist als die Karte des Friedens.

 

Segen über die Völker! Segen den Untedrückten und für die Häuser der Armen. Segen für die Herzen der Reichen.

 

Um Segen bitten wir für die Wetterfühligen, dass nicht jeder Sturm sie umknickt - und für die Wetterfesten, dass sie acht haben auf die Schwachen.

 

Um Segen bitten wir für die Kinder, dass sie eine warme und sonnige Kindheit erleben;

Segen für die Jugend, dass sie Sturm und Wetter trotz und ihren Mantel nicht nach jedem Wind hängt.

 

Um Segen bitte wir auch für uns, dass wir nicht unempflindlich sind gegenüber der Not in der Welt, doch auch, dass wir darüber nicht vergessen den Nachbarn.

 

Für alle wollen wir bitten, die Sonne und Wärme verbreiten, und für die, die durch den Nebel der Zeit Menschen zu Gott hinführen.

 

Wir wollen bitten, dass wir selber es verstehen, Sonne zu tanken, um gerüstet zu sein gegen die Kälte des Winters und gegen die Schatten des Lebens.

 

Bitten wollen wir um den Glauben, dass, wenn die Sonne des Tages und die Sonne des Lebens untergeht, schöner und strahlender aufgeht Gottes ewiger Tag.

Ihn kann keine Wetterkarte zeigen, weil kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat, was Gott denen bereitet hat, die ihn lieben.

So komme Segen über uns. So sind wir, Gott will es, selber Segen

Wettersegen.pdf

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