header

Corona Hinweis

In der Pfarreiengemeinschaft gibt es inzwischen vereinzelte Andachten/Gottesdienste - im Freien/ in der Kirche unter Berücksichtigung der Schutz-Auflagen.

Informationen finden Sie unter NACHRICHTEN

 

Musikalische Wort Gottes Feier zum 3. Ostersonntag mit Pfarrer Gerd Greier und Burkard Ascherl in der Herz Jesu Kirche Bad Kissingen mit Osterliedern zum mit singen.

Start Gl 775 Das neue Morgenrot ... Viel OSTER-Freude beim mitsingen

Als Video ... 

https://www.youtube.com/watch?v=Im2TUz1gxjk&t=78s

https://vimeo.com/411788303

die Predigt als PDF Predigt3StgdOsterzeit2020.pdf

 

 

Liebe Kinder und Eltern, hier ein Tip:

JETZT AUF YOUTUBE!

Willi daheim für die Sternsinger

csm Willi daheim quer f23e7d2130

Normalerweise ist Willi Weitzel für euch Sternsingerinnen und Sternsinger in der ganzen Welt unterwegs. Doch im Moment ist alles anders. Wegen der Coronakrise müsst ihr Zuhause bleiben. Kitas und Schulen sind geschlossen. Eure Eltern arbeiten vielleicht im Homeoffice. Vor allem in kleinen Wohnungen wird es schon mal eng, bestimmt fällt manchen von euch die "Decke auf den Kopf".

https://www.sternsinger.de/kinder/willi-daheim-fuer-die-sternsinger/ 

und hier ein Bilderbuch für Kinder:

https://www.skf-wue.de/index.php?id=378 

 

 

Marienkapelle geöffnet

Leider muss die Wallfahrt nach Fridritt (von KG am 1. Mai) abgesagt werden. 

Wie man es auf dem Bild sieht, ist der Mai eine schöne Zeit, genießen Sie die Natur, die Schöpfung, natürlich mit der nötigen Distanz und Vorsicht.

Gottes Segen wünsche wir Ihnen weiterhin.

 

 

Home Office 2020

Ein herzliches „Grüß Gott“ aus dem Home-office!  Brief_EA_April_2020.pdf

Am Dienstag, 21. April, hatten wir Hauptamtlichen des Pastoralen Raums eine virtuelle

Online-Konferenz zur aktuellen Situtuation. Daraus ein paar Info's:

  • Es geht um den Schutz von Leben - das ist für uns als Christen eine der wesentlichen Anliegen und Aufgaben. Rücksicht sollte für uns selbstverständlich sein.
  • Wir planen weiter, dass wir erstmal nichts planen können …Und wenn es an der Zeit ist, setzen wir uns mit den Gremien, den Gruppen, den Kommunionfamilien, Firmlingen etc. in Verbindung und besprechen gemeinsam, was, wie und wann gehen kann - vielleicht auch ganz anders ...
  • Wir warten die weitere Entwicklung ab. Alles andere bring nichts. Schritt für Schritt …
  • Was z.Bsp. die evtl. wieder öffentliche Feier von Gottesdiensten angeht, warten wir die weiteren Entscheidungen „von oben“ ab und auch die Schutzmaßnahmen und besprechen dann zeitnah, was das für uns konkret heißt und ob und wie das gehen soll?
  • (Übrigens: Es gibt Gottesdienste - nicht nur virtuell; sondern auch da, wo zwei oder drei im Namen Jesu Zuhause zusammenbeten; oder auch alleine beten: „Wer glaubt, ist nie allein!“)
  • Weiterhin finden erst einmal keine Taufen, Trauungen, etc. statt.Unsere Kirchen sind offen. / GOTT IST auf jeden Fall DA !(übrigens läuten - auch schon vor der Krise - täglich die Glocken zum Gebet; da baucht es kein Sonderprogramm!)
  • Weiterhin kommen Impulse (über Homepage; Tagespresse (Saalezeitung) etc...)
  • Sonntags vernetzen wir uns im Gebet Zuhause - dazu läuten weiter um 11:00 alle Glocken.
  • Beerdigungen nur im kleinen Kreis direkt auf dem Friedhof.
  • Was Treffen, Feste, Veranstaltungen, Wallfahrten, Zeltlager, Ausflüge/Pilgerreisen betrifft:Vieles Andere wird in diesem Jahr nicht möglich sein oder nur unter Sonderbedingungen. Abgesagt wurde schon für uns Hauptamtliche die im Mai geplante Pastoraltagung; die Sternwallfahrt zum Terzenbrunn (25. Mai), Wallfahrt nach Fridritt (von KG am 1. Mai), angedachte Reise nach Israel im November; sehr wahrscheinlich die Pilgerreise nach Assisi (Ende Juli); das Kinder-Jugendchortreffen des Bistums Würzburg und Sommerfest Caritas und Gemeindefest Herz Jesu in KG; ….Bitte darauf achten, dass keine Kosten anfallen (Stornogebühren) und lieber rechtzeitig eine Veranstaltung jetzt schon absagen.
  • Geklärt werden noch die Porzessionen rund um die Bittage; die Fronleichnamsprozessionen… Vielleicht gibt es auch andere Ideen und Möglichkeiten?!
  • Momentan gibt es keine Sitzungen und Treffen - nur im äußersten Notfall und dann, wenn möglich, via Telefon oder Online-Konferenz.
  • Wir wollen mit weiter mit „Euch“ und den verschiedenen Menschen und Gruppen in Verbindung bleiben oder auch neu kommen. (Wenn es etwas gibt, dann bitte melden: wir sind via Telefon, Mail etc. erreichbar!). Da gibt es auch schon schöne Ideen und Aktionen und viele Telefonate von vielen….
  • Vergessen wir die Menschen in den Ländern rund um die Erde nicht, bei denen es wirklich um's Überleben geht (dazu werden auf unseren Hompageseiten demnächst Info's und Möglichkeiten zur Unterstützung erscheinen).
  • Gott bewahre uns vor - Zitat der Bundeskanzlerin Angela Merkel: „Lockerungsdebattenorgien“ (auch in und durch die Kirche)
  • Ein einfach „wieder so wie vorher und weiter so“ wäre in vielen Bereichen nicht sinnvoll, wir sollten diese Zeit nutzen zur Besinnung und ins Gespräch kommen - evtl. sogar ökumenisch - über den eigentlichen Sinn von Kirche und vom Christsein...
  • IHR HÖRT WIEDER VON UNS!

Seid gut behütet und auf der Hut - ohne Angst - mit dem Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit:

Bad Kissingen, 22. April 2020 - Gerd Greier, Pfr.

Vier Tipps für die Corona-Krise von Ignatius von Loyola

In der Krise und angesichts von Angst und Unsicherheit hat der Heilige Ignatius von Loyola über einen flämischen Mitbruder, Pater Nikolaas Sintobin SJ, folgenden Brief geschickt:

Liebe Bewohner der Erde,

wie ich sehe, fällt es Euch doch schwer, die richtige Haltung zur Corona-Pandemie zu finden. Kein Wunder. Die Wissenschaft hat in den letzten Jahrzehnten so große Fortschritte gemacht, dass Ihr meint, für jedes Problem in kürzester Zeit eine Lösung finden zu können. Jetzt wird überall auf der Welt klar, dass dies eine Illusion ist. Für viele von Euch ist das bestimmt zunächst verwirrend.

Ich selbst hatte über dreißig Jahre mit chronischen Erkrankungen zu kämpfen. Als Generaloberer des sich rasch ausbreitenden Jesuitenordens war ich fünfzehn Jahre lang Tag für Tag mit allen möglichen, auch unvorhersehbaren Problemen konfrontiert. Ich möchte Euch gerne vier Tipps an die Hand geben, um solch eine schwierige Zeit zu überstehen. Sie stammen aus meiner eigenen Erfahrung.

1. Leistet gegenüber den Ärzten, den Wissenschaftlern und den zuständigen Behörden während der Pandemie Gehorsam, als ob es Gott selbst wäre. Selbst wenn Ihr nicht mit allen ihren Entscheidungen einverstanden seid oder wenn ihr sie nicht versteht. Habt die Demut zu akzeptieren, dass es besser ist, sich auf ihr Wissen und ihre Erfahrung zu verlassen. Das wird Euer Verantwortungsbewusstsein schärfen und Euch so ermöglichen, Euren Beitrag zur Lösung der Krise zu erbringen.

2. Vorsicht vor der Angst. Denn die Angst kommt niemals von Gott und führt auch nicht zu Gott. Die Angst will euch immer alle möglichen Gründe aufzeigen, warum Ihr euch fürchten müsstet. Zwar sind die Gründe selbst größtenteils wahr. Einzig und allein, Ihr braucht vor ihnen keine Angst zu haben. Der Herr kümmert sich auch jetzt um euch. Das weiß ich genau aus einer gut informierten himmlischen Quelle. Die Erfahrung hat gezeigt, dass Er gerade schreiben kann, wo irdische Linien krumm aussehen. Traut euch, daran zu glauben.

3. In Zeiten der Krise ist das Gebet nicht weniger, sondern noch viel mehr wichtig als sonst. Nehmt Euch das Recht, sich Seiner Liebe ganz hinzugeben. Es ist das beste Gegenmittel gegen die Angst.

4. Und schließlich vergesst in all dem nicht, zu leben und das Leben zu genießen. Was immer auch geschieht, jede Sekunde, die Euch geschenkt wird, ist ein einzigartiges und wertvolles Geschenk.

Daran kann auch das Coronavirus nichts ändern.

Mit Euch beständig im Gebet verbunden (Das sind wir auch !)

„+ Ignatius im März 2020“

Quelle: www.jesuiten.org, In: Pfarrbriefservice.de

Ignatius von Loyola (1491-1556) war der wichtigste Mitbegründer und Gestalter der später auch als Jesui-tenorden bezeichneten „Gesellschaft Jesu“ (lateinisch Societas Jesu, SJ). Er wurde 1622 heiliggesprochen. Der wohl bekannteste Jesuit der Gegenwart ist Papst Franziskus

Am Ende des Shutdowns – das Leben!Regenbogen

Karfreitag ist nicht einfach weit weg und lange her.

In diesem Corona-Jahr 2020 hat ihn wohl jeder und jede von uns am eigenen Leib oder der eigenen Seele erfahren. Kaum ein Mensch auf der Welt konnte sich dem Kreuz der Pandemie entziehen. Auch wer nicht selbst infiziert wurde oder um einen lieben Menschen bangte, musste in den letzten Wochen Opfer bringen. Wir wissen natürlich:

Nicht alles ist für immer verloren. Vieles spielt sich wieder ein.

Und trotzdem: Auch das, was uns am Ende zurückgegeben wird, wird anders sein. Ermessen wir jetzt schon, was wir verloren haben – wer weiß, für wie lange? Für mich persönlich ist es das Gefühl der Leichtigkeit des Seins, das da als erstes gekreuzigt wurde. Die heiteren Bilder des italienischen Dolce Vita in meinem Kopf wurden überschrieben von Bildern der Leichentransporter in Bergamo, von den Hilferufen verzweifelter Ärzte und Schwestern nach Beatmungsgeräten und Schutzkleidung. Gekreuzigt wurde für mich auch der freie Zugang zu den Sehnsuchtsorten im In- und Ausland, die bislang immer Kraft geben konnten in den Niederungen des Alltags. Gekreuzigt wurde für mich das beruhigende Gefühl, dass es ein irdisches Zuhause geben könnte, das einen sicheren Hafen bietet vor all dem Elend der Welt. Gekreuzigt alle Gewissheiten, unser ganzes Alltagsleben, unser gewohntes Stadtbild. Welche Geschäfte, welche Cafés wird es noch geben in einem Monat, in einem Jahr? Und wer wird sich dann noch leisten können, sie zu besuchen?

Niemand weiß wirklich, wie es weitergeht. Wir können derzeit nur hoffen und beten: Im Schutz deiner Flügel berge ich mich, bis das Verderben vorüber ist (Ps. 57,2). In der Bibel folgt auf den Karfreitag, die Katastrophe selbst, dann der Karsamstag: die Grabesruhe, der Shutdown. Das Alte ist vergangen, aber wird es überhaupt Neues geben?

Die Bibel ist Gott sei Dank kein depressives Buch. Sie will uns alle mit hineinnehmen in ihre frohe Botschaft, in ihre große Erzählung der Hoffnung. Und so berichtet sie unverdrossen, wie am Ostersonntag nach allem Bitteren das Wunder geschieht: Der, den alle tot geglaubt haben, ist wieder da. Gott hat ihn zu neuem Leben erweckt. Die Geschichte mit Gott geht weiter – und das Beste kommt immer erst noch!

Ist das zu groß, zu unfassbar für uns? Wie wird Auferstehung konkret im Corona-Jahr 2020? Kleine Hoffnungszeichen, auf die ich ganz persönlich warte: Statt Coffee to go ein Kännchen am Tisch. Einem anderen in der Warteschlange versehentlich auf den Fuß treten. Einen Menschen zur Begrüßung umarmen, mit dem man nicht in häuslicher Gemeinschaft zusammenlebt. Jemanden tagsüber anrufen und er ist nicht zu Hause. Einen Urlaub planen und dann gleich buchen. Und, und, und.

Aber nicht im nostalgischen Blick zurück liegt die Hoffnung. Und so möchte ich auch in Zukunft nicht vergessen, was an Solidarität und guter Nachbarschaft gerade durch die Schwere der Krise möglich geworden ist. Welchen selbstlosen Einsatz viele Menschen gebracht haben und immer noch bringen, um Leben zu retten. All diese Hoffnungszeichen mögen für Sie mitschwingen, wenn ich Sie nun grüße mit dem uralten Osterruf:

Der Herr ist erstanden!

Er ist wahrhaftig auferstanden!

Ein gesegnetes Osterfest 2020 wünscht Ihnen

Dr. Marcus Döbert,

evang. Pfarrer in Bad Kissingen dig

Als PDF Marcus_Döbert_-_Wort_zum_Sonntag_-_Ostern_2020_.pdf

Schöne Gestaltung der Kirche zu den besonderen Tagen

Vom Palmsonntag bis zum Ende der Osterzeit ist die Herz Jesu Kirche besonders gestaltet, durch verschiedene Bilder von den Tagen, war eine kleine Einstimmung auf den Tag gesichert.

 Hier eine Collage der Tage von Palmsonntag, über den Gründonnerstag, zum Karfreitag, Karsamstag und jetzt zu OSTERN.

Das Gold steht für das Göttliche

20200413 161245

Österliche Kirchen

Wie wunderbar unsere Kirchen gestaltet sind sehen Sie hier ...

Collage Ostern 2020

LIVE natürlich noch schöner, denn GOTT IST DA. 

Arnshausen

Bad Kissingen

Hausen

Kleinbrach

Reiterswiesen

Winkels

Impuls zum Evangelium am Ostermontag (Lk 24, 13-35)

Liebe Weggefährten in schweren Zeiten.

Die beiden Jünger, die sich auf den Weg nach Emmaus machten, sind wohl in einer ähnlichen Situation wie wir heute.

So ist es also gut, wenn wir uns gemeinsam mit ihnen und weiteren Freunden von Jesu - egal ob sie gläubig sind, zweifeln oder suchen - auf den Weg machen. Wie gern würden wir im Moment "rauskommen" aus der bedrückenden Situation, Abstand gewinnden zu den Belastungen oder Sorgen, ja einfach mal wieder etwas anderes erleben... 82743956 2746317158741041 5745919068062351360 o

Die Jünger konnten die Situation damals genauso wenig verstehen, wie wir die heutige. Sie waren mit einer Tatsache konfrontiert, die sehr bedeutsam war und bis in unsere Zeit - und in unser Leben - wirkt: "Jesus ist auferstanden von den Toten." - hatten sie gehört!

Doch die rein menschliche Erfahrung zeigt, dass dies damals nicht sein konnte und auch heute nicht sein kann. Zweifel und Unverständnis sind also berechtigt. Das wissen alljene, die einen geliebten Menschen verloren haben. Die Trauer über den Verlust schmerzt meist sehr und die österliche Freude kann zunächst wenig trösten und stärken. Doch die österliche Hoffnung sucht sich ihren Weg, ja sie scheint durch das Bedrückende hindurch und will Halt bieten. Es liegt an uns, ob wir Gott zutrauen, dass er in unserem Leben da ist, dass er eingreift und handelt? Diese Frage bewegt uns heute mehr denn je - und so ist es gut, sich auf den Weg zu machen und ganz bewusst nach Gottes Spuren, nach seinem Wirken in unserer Welt zu suchen.

Vermutlich machten sich die Jünger aus ähnlichen Gründen auf den Weg. Und sie erlebten etwas ganz ungewöhnliches: ein unbekannter Wanderer schloss sich ihnen an. Doch diesem Wegbegleiter konnten sie vieles anvertrauen. Er hörte zu; fragte nach, was sie beschäftigte; und deutet ihre Worte.

Die Fragen und das Gespräch war für sie sehr hilfreich, um die Erlebnisse zu verarbeiten. Dadurch begannen die Jünger zu verstehen, was sich durch die Auferstehung Jesu verändert hat: Jesus ist da - in einer anderen Weise! Das war es, was sie jetzt selbst spüren und sehen konnten!

Jesus selbst war dieser Lehrmeister für gute Fragen; und bietet auch uns heute noch gute Hilfestellungen für unsere derzeitigen Kontakte über Telefon und digitale Medien:

"Was sind das für Dinge, über die ihr redet?" - „Begreift ihr...?“

Wie schwer fällt es euch zu glauben, ...zu vertrauen, ... zu hoffen...?“

So ist auch heute Jesus mit uns unterwegs. Auch wenn wir ihn oft nicht sofort erkennen können. Aber häufig hilft er uns, die Augen zu öffnen für das Wesentliche im Leben; seine Worte bringen Ordnung in das Chaos der Gedanken und seine Nähe ist spürbar - unter anderen in guten Diensten füreinander oder in Gesprächen. Mir fallen einige Situationen ein, in denen ich wie die Emmausjünger sagen kann:

"brannte uns nicht das Herz !?“ Denn es waren ganz dichte Momente, in denen Worte oder Handeln sehr stimmig erschienen, weil der unsichtbare "Dritter" mit seiner Liebe und Gütes es fügte. Für diese Art der "geistigen Communio" bin ich sehr dankbar, weil sie stärkt, den Weg weiterzugehen, mit offenen Ohren und dienenden Händen für andere dazu sein. Kein Wunder, wenn wir in diesen Momenten bitten: "Bleibe bei uns, Herr!". Das wünsche ich auch für uns alle: "Bleibe bei uns, Herr, in dieser schwierigen Zeit, stärke uns und lass uns die Osterfreude weiterschenken!"

Barbara Voll, Gemeindereferentin im Pastoralen Raum Bad Kissingen

Anregung für zuhause

* Zum (Mit-)Lesen:

- Schrifttext Lk 24,13-35 lesen

- Impuls lesen

* Zum Nachdenken & ins Gespräch kommen:

- Mit welchen Fragen kann ich meinen Gesprächspartnern häufig weiterhelfen?

- Welche Fragen tun mir selbst im Moment gut?

- In welcher Situation sind mir schon mal "die Augen aufgegangen"?

- Was war geschehen, als ich spüren konnte: "brannte mir nicht das Herz"?

* Für das persönliche Gebet:

- Wem wünsche ich heute, die Augen für Gottes Gegenwart öffnen zu können?

- Für wen möchte ich bitten "Bleibe bei N.N., Herr!"

* Liedvorschläge: Gotteslob 325, 332, 780 (Str. 1+5), 803, 805, 817, 834

ODER: Einen Osterspaziergang mit allen Sinnen machen:

- Was nehmen meine Ohren, meine Augen wahr?

  • Was nimmt meine Nase, mein Mund wahr?

Als Video ... https://www.youtube.com/watch?v=RhQ-TMXMauI

Als Pdf Impuls_zum_Ostermontag_2020.pdf  Impuls_für_Ostermontag_-_Hausgottesdienst.pdf

Osterlachen - Impuls zur Osternacht 2020 von Pfarrer Gerd Greier

„Das ist nicht zum Lachen!“

sagen wir manchmal, wenn wir - was für uns - Dramatisches erzählen und die anderen das erst noch für lustig halten. „Das ist nicht lustig, da hört der Spaß echt auf!“

Liebe Leserinnen und Leser,

wie ist Ihnen gerade zumute? Manchmal kann einem wirklich das Lachen vergehen; da ist das Leben alles andere als zu spaßen. Ja, es gibt Menschen, die sind durch Ereignisse im Leben völlig verbittert und haben keine Freude an nichts mehr, auch nicht mehr am Leben. Zur Zeit erleben wir - völlig neu für uns alle - eine besondere Zeit, eine Auszeit mit vielen Beschränkungen; manche kommen damit ganz gut zurecht, andere gar nicht.

Manche Kurzvideos, die in diesen Tagen entstehen und durch das Netz geistern, versuchen mit Humor mit dieser Situation umzugehen, nach dem Motto: „Humor ist, wenn man trotzdem lacht!“ Für uns Christen kommt wieder die Osternacht. Diese Feier beginnt im Dunklen, so wie es manchmal in unserem Leben ist.

Gott ist in Jesus durch die Abgründe des Lebens durchgegangen: Durch Verrat, Verleugnung, Verurteiltwerden, durch Spott (Mobbing) und Hass, Folter und im Stich gelassen werden und sich verlassen fühlen (sogar von Gott selb83132618 2759531650752925 7354790285018136576 oer), in den Tod, ins Grab. So nach und nach kehrt in der Feier der österlichen Nacht das Leben zurück:

 

  • Mit einer kleinen Flamme das Licht - entzündet am Osterfeuer als Bild der göttlichen Liebe, die immer brennt und leuchtet.  
  • Mit Gottes Wort als Ermutigung: Dass aus Chaos Ordnung werde (die erste Erzählung der Erschaffung des Himmels und der Erde nach Genesis 1,1 - 2,2); dass wir durchkommen durch alle Unterdrückung in die Freiheit (vom Zug durch das Rote Meer: Exodus 4,15-15,1); dass wir aufgefangen werden in aller Berdängnis, dass Gott uns nicht verlässt (durch die Worte der Propheten: Jesaja 54,5-14).
  • Mit dem neuen Anstimmen des österlichen „Halleluja's“ und überhaupt durch die Osterlieder, die den Staub von unseren Herzen waschen wollen.
  • Mit der Verkündigung des österlichen Evangeliums, das immer anfängt in todernster Situation von Trauer, Verzweiflung, Ängsten und in Stauen, Jubel und Freude mündet.

IMG 20190120 194930 950Mit der Weihe frischen Wassers als Taufwasser,

das uns reinigen, erfrischen, neu beleben zu Kindern Gottes machen will,

die nicht mit allen Wasser gewaschen sind, sondern mit Jesus, der Quelle des ewigen Lebens.

  • Mit der Danksagungsfeier für unsere Erlösung und der Mahlgemeinschaft mit Christus und seiner Freunde, der Brüder und Schwestern im Glauben

(wir freuen uns, wenn wir die wieder zusammen feiern dürfen).

  • Mit der Segnung der Osterspeisen Impulsbilder067

Zuhause, um - im Vertrauen auf Jesu Zusage: „Ich bin bei euch“ - es sich schmecken zu lassen und Gott zu spüren,

der uns mit der Wirklichkeit umarmt.

Im Laufe der Zeit kam noch der Brauch des Osterlachens dazu - der „Risus paschalis“. Die Gemeinde soll durch lustige Geschichten und Witze zum Schmunzeln und zum Lachen gebracht werden, damit die österliche Feier unserer Erlösung wirklich uns durch und durchgeht und ganz erfüllt. Der erste, der den Tod auslacht, ist der Völkerapostel Paulus: „Tod, wo ist dein Sieg, Tod, wo ist dein Stachel? Gott sei Dank, der uns den Sieg geschenkt hat durch unseren Herrn Jesus Christus.“ (1 Korinther 15,55)

Apropos „Gott“. Das erinnert mich an eine Geschichte vor zig Jahren, die mir als Kaplan passiert ist: Ich wollte eine Frau anrufen und am Telefon meldete sich die kleine Enkelin. Als ich sie bat, die Oma ans Telefon zu holen, hörte ich, wie sie ins Haus laut rief: „Oma, Oma, der „kleine dicke Gott“ ist am Telefon!“ Ich war erstmal sprachlos (und das heißt was bei mir!). Später klärte sich das alles auf beim Gespräch mit der „Oma“: Wenn sie mit ihrer Enkelin im Gottesdienst ist, erzählte sie mir, sage sie immer zu ihrer Enkelin:

„Sei leise, da vorne ist der liebe Gott!“ Und wen hat sie da gesehen: Mich!

Ich hoffe, diese Enkelin, die jetzt schon eine junge Frau und vielleicht selber Mutter ist, ist mit ihrem damaligen Gottesbild zurecht gekommen.

Das wäre doch zum Lachen, wenn wir das nicht schaffen würden, was gerade los ist oder noch auf uns zukommen mag. Wenn wir sogar - so österlich erlöst und befreit, den Tod auslachen dürfen, durch den Jesus für uns durch ist und den wir mit der Taufe auf Jesus auch schon hinter uns haben. Bloß nicht den Mut, noch die Hoffnung und schon gar nicht den Humor verlieren.

Frohe und gesegnete Ostern!

Als Video ... https://www.youtube.com/watch?v=pDXQ2wZKVL8&t=15s

Vorschlag für einen Hausgottesdienst an Ostern:

  • Bewusst im Dunkeln anfangen und Dunkelheit aushalten
  • Wenn man einen Garten hat: kleines Osterfeuer in einer Feuerschale (Grill) entzünden und darum versammeln (mit gutem Abstand) – oder in der Wohnung: eine (Oster-) Kerze anzünden
  • in der Bibel die Erzählung vom Auszug aus Ägypten: Exodus 14,15-15,1 lesen und im Herzen nachklingen lassen (oder Genesis 1,1 - 2,2; Jesaja 55,1-11)
  • nachdenken/besprechen: Wie unsere Taufe (unsere Verbindung mit Jesus) uns befreit aus den tödlichen Mächten, die keinem erspart bleiben: neu leben als Kinder Gottes
  • das Osterevangelium lesen: Matthäus 28,1-10
  • ein Osterlied singen (GL 318-338; 775-780) oder von CD/über youtoube ein Halleluja hören
  • Vater unser beten und einander/sich mit dem Kreuzzeichen segnen und Segen an Menschen in Gedanken von Herzen schicken
  • miteinander essen

Impuls_zur_Osternacht_2020.pdf                         Speisesegnung_an_Ostern_Zuhause.pdf                Gottesdienst_Daheim_Ostern_12.04.2020.pdf

Am Karsamstag verweilt die Kirche am Grab des Herrn

Karsamstag und betrachtet seinen Abstieg in das Reich des Todes.

Christus steigt hinab in die Unterwelt, zerbricht ihre Pforten und

führt die Verstorbenen aus dem Reich des Todes zur Auferstehung.

(Gl. 309)

Kirchen wurden zu den beiden Tagen eindrucksvoll gestaltet ...

Hier zwei Collagen:

Gründonnerstag

Gründonnerstag 2020 Kopie

KARFREITAG

KARFREITAG 2020 Kopie

­